Land & Leute
Die Lage am Äquator hat dem Land seinen Namen gegeben. Bekannt bei uns sind auch die Galápagos-Inseln mit ihrer einmaligen Tier- und Pflanzenwelt. Ecuador ist der kleinste der Andenstaaten. Ein Land – vier Gesichter – so könnte man es auf einen Nenner bringen: Das Küstentiefland (Costa) im Westen, das Andenhochland (Sierra) mit seinen Vulkanen sowie das wasserreiche Tiefland (Oriente) mit den Amazonaszuflüssen und die Galápagos-Inseln. Drei Regionen (ohne Galápagos wegen der wenigen Bewohner) – drei unterschiedliche Vegetations- und Klimazonen – das wirkt sich auf die Mentalität der Bewohner aus. Selbst die Sprache ist unterschiedlich, wobei der Ausländer am wenigsten Probleme mit dem Spanisch der Hochländer hat. So wie sich Preußen und Bayern nicht unbedingt lieben, besteht auch zwischen Küsten- und Hochlandbewohnern eine unübersehbare Rivalität mit entsprechenden Vorurteilen und Klischees. Das ausgeprägte Konkurrenzdenken ist nicht zu übersehen: Der Hauptstadt Quito – einst koloniales Verwaltungszentrum – mit der intellektuellen Elite steht Guayaquil gegenüber, die Hafenstadt, die ab dem 19. Jahrhundert an Bedeutung gewann und heute das Zentrum der Wirtschaft darstellt. Erdöl- und Bananenexporte – damit hat sich Ecuador einen Namen gemacht. [...]
Hier das komplette Buch bestellen!
Birgit Rupprecht-Stroell
Ecuador: Stil und Etikette - Handbuch Ecuador
27 Seiten, Arbeitsmappe A4
